Die Hieroglyphenschrift der Maya

 

 

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Für ein Volk ist es eine Tragödie, seine Geschichte zu verlieren; sie zurückzugewinnen, ein Wunder.

Breaking The Maya-Code ist die Geschichte des 200-jährigen Kampfes um die Enthüllung der Geheimnisse des letzten großen, nicht verschlüsselten Schreibsystems der Welt. Basierend auf dem gleichnamigen Buch des Archäologen und Historikers Michael Coe (das die New York Times als "eine der großen Geschichten der wissenschaftlichen Entdeckung des 20. Jahrhunderts" bezeichnete) und gefilmt an über 40 Orten in neun Ländern, ist diese erstaunliche Detektivgeschichte voll von Falschheiten, Rivalitäten und kollidierenden Persönlichkeiten. Sie führt uns vom Dschungel Guatemalas bis zur bitteren Kälte Russlands, von alten Maya-Tempeln bis zu den staubigen Bibliotheken von Dresden und Madrid.

Die Helden der Geschichte sind eine aussergewöhnliche und vielfältige Gruppe von Männern und Frauen: ein englischer Fotograf, ein deutscher Bibliothekar, ein russischer Soldat, ein kalifornischer Zeitungsmann, ein Kunstlehrer aus Tennessee und ein 18-jähriger Junge, der seit frühester Kindheit in die Glyphen eintaucht ist. Überraschenderweise enthüllt die Entzifferung keine friedlichen Königreiche, sondern sich bekriegende Stadtstaaten in einem langen Kampf um die Vorherrschaft. Die Texte enthüllen auch eine fremde Welt von Königen und Königinnen, die regelmässig Blut vergossen und verbrannten, um die Visionsschlange zu rufen, eine Welt, die durch eine komplizierte Kosmologie geprägt ist, die das Leben der Menschen, die Taten mythischer Helden und die Zyklen der Planeten und der Sterne miteinander verbindet.

Für die sechs Millionen heute lebenden Maya, die von ihrer aussergewöhnlichen Vergangenheit abgeschnitten waren, ist die Entschlüsselung wie eine Zeitmaschine, die sie mit ihrer verlorenen Geschichte vereint und uns allen einen unschätzbaren Schatz eröffnet.

 

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